Konzept ...
Für die Evangelische Grundschule Gardelegen.
Pädagogische Konzeption der
Evangelischen Grundschule Gardelegen
- 3. Lern- und Erfahrungsbereiche
- 3.1. Deutsch
- 3.1.2. Sprache
- 3.1.2. Lesen und Schreiben
- 3.1.3. Rechtschreibung/Grammatik
- 3.2. Mathematik
- 3.3. Sachunterricht
- 3.4. Musik
- 3.5. Gestalten, Handwerk, Kunst
- 3.6. Religion
- 3.7. Englisch
- 3.8. Sport
- 4.Merkmale des didaktisch-methodischen Handelns
der Evangelischen Grundschule Gardelegen - 4.1.Flexible Schuleingangsphase
- 4.2.Lehren und Lernen mit allen Sinnen
- 4.3.Reformpädagogische Elemente
und offene Unterrichtsformen - 4.4.Praktisches Lernen
- 4.5.Institutionelle Öffnung
- 4.6.Interkulturelles und interreligiöses Lernen
- 4.7.Versetzungsregelungen
- 4.8.Organisationsformen des Lernens
- 4.8.1.Fachunterricht
- 4.8.2.Projektunterricht
- 4.8.3.Freiarbeit
- 4.8.4.Wochenpläne
- 4.8.5.Morgenkreis
- 4.8.6.Arbeitsgemeinschaften
- 4.9.Bewertung
- 4.10.Tagesablauf
- 4.11.Stundentafel
1. Rechtlicher Rahmen und pädagogische Ansatz
Der Unterricht an der Evangelischen Grundschule Gardelegen orientiert sich an den Rahmenplänen des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt für Grundschulen. Die Ziele werden im Rahmen des Erziehungs- und Bildungsauftrages des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung verwirklicht. Auf diese Weise wird die Gleichwertigkeit der Lehrinhalte gewährleistet und die Möglichkeit eines Schulwechsels garantiert.
Es werden ausschließlich Lehrpersonen beschäftigt, die die staatliche Qualifikation zum Unterricht in einer Grundschule erworben haben.
Gemäß der geltenden Schulgeldordnung des Trägers wird ein Schulgeld erhoben. Die Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern wird durch Unterstützung im Rahmen eines Schulgeldfonds vermieden.
Die Evangelische Grundschule Gardelegen ist eine Schule mit verlässlichen Öffnungszeiten.
Wir bieten, je nach Bedarf, eine Hortbetreuung vor und nach dem Unterricht an. Im Sinne des ganzheitlichen Bildungsprozesses ist das Hortangebot geprägt von Arbeitsgemeinschaften, welche die schulischen Lern- und Erfahrungsbereiche unterstützen und ergänzen. Langfristig streben wir konzeptionell eine Ganztagsschule an.
Als evangelische Bekenntnisschule wollen wir uns für die Vermittlung von christlichen Werten in der Bildung und Erziehung von Kindern stark machen. Die Kinder erhalten Angebote und Begleitung, deren Grundlage das christliche Menschenbild ist. Der evangelische Religionsunterricht ist ein Pflichtfach.
Die Entwicklung und Entfaltung eines evangelischen Schullebens ist von dem Gedanken getragen, dass die Eltern oder Erziehungsberechtigten sich mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen aktiv am Schulleben beteiligen und in Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern das pädagogische Konzept der Schule mit tragen, mit gestalten und weiter ausformen.
Die Leitvorstellungen vom Leben und Lernen in einer christlich geprägten Gemeinschaft berührt in der schulpraktischen Umsetzung alle grundsätzlichen Bereiche des Schullebens. In gemeinsam begangenen Festen, der morgendlichen Zeit zur Besinnung und in Schulgottesdiensten wird das Bekenntnis zum christlichen Glauben praktisch gelebt. Die Kultur des menschlichen Miteinanders prägt die Schulgemeinschaft.
Die Schule steht grundsätzlich jedem Kind offen, unabhängig sozialer, religiöser oder weltanschaulicher Herkunft und Prägung.
Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten der Schule und der sonderpädagogischen Fachkompetenz der Lehrkräfte ist daran gedacht, Kinder mit Behinderungen zu integrieren.
Wir verstehen Bildung als einen umfassenden und ganzheitlichen Prozess, bei dem reformpädagogische Prinzipien und neueste pädagogische Erkenntnisse Grundlage des Lehrens an unserer Schule sein werden.
Nach dem ganzheitspädagogischen Konzept "Herz, Kopf und Hand", welches sich auch im Raumkonzept widerspiegelt, wird eine Basis geschaffen, auf der sich kindliche Kreativität entfalten kann.
Konkret bedeutet das:
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Intensivierung der Wahrnehmungen, das heißt Sensibilisierung zur bewussten Verarbeitung von Sinneseindrücken, vom Sehen und Hören zum Schauen und Horchen |
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kompositorische Übungen mit Farben und Formen, mit der Sprache, mit Rhythmen, Tönen, Geräuschen, Bewegungsabläufen |
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Entwicklung des Körpergefühls in Spiel und Gymnastik |
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taktile Betätigung mit verschiedensten Materialien wie Sand, Wasser, Ton, Papier, Textilien, Holz, Metall |
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Ausdrucksbereicherung durch Rezitieren, Theaterspiel, Pantomime, wobei jedes Kind vor allem auch seine eigenen Gefühle zeigen, seine Stimmungen ausleben darf. |
Die Bildungsschwerpunkte unserer Schule werden die besondere musische und sprachliche Förderung der Kinder sein. Wir planen eine enge Kooperation mit der in direkter Nachbarschaft gelegenen Kreismusikschule durch eine inhaltliche und personelle Vernetzung. Die Freude an der Sprache und Kommunikation wird verstärkt durch Zusammenarbeit mit Theaterpädagogen, der Gestaltung einer Zeitung durch Schüler (begleitet durch Reporter der regionalen Presse), Literacy
et cetera.pp
1.1. Pädagogische Leitziele
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die Kinder fördern & fordern gemäß den individuellen Lernvoraussetzungen |
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den Kindern Spaß und Freude an der Schule vermitteln beim Leben und Lernen innerhalb einer christlich geprägten Gemeinschaft |
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ihre Selbständigkeit fördern (lernen, planen, organisieren, gezielt arbeiten) |
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ihre Persönlichkeit stärken unter anderem durch Förderung des Selbstbewusstseins und der Toleranzfähigkeit |
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ihre sozialen, emotionalen und kulturellen Kompetenzen entwickeln und erweitern (offene Unterrichtsformen, alters- und kulturgemischte Gruppen) |
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insbesondere die musisch-ästhetische Entwicklung fördern |
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ihnen Medienkompetenz vermitteln |
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Umwelt- und Körperbewusstsein entwickeln (Ernährung, Entspannung, Bewegung) |
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den Auf- und Ausbau nachhaltiger Beziehungen zu anderen Schulen, Kindergärten, der Gemeinde, dem Kirchenkreis u. v. a. realisieren |
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Kinder mit besonderem Förderbedarf unterstützen (Integration) |
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ihnen den Sinn von Regeln und deren Beachten nahebringen |
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die Partizipation von Eltern, Mitarbeiter/ innen und des Kollegiums am System Schule und seiner Entwicklung ermöglichen |
Indem Kinder sich selbst einbringen und selbst tätig werden, erleben sie sich als Urheber und nicht als Konsument von Erfahrungen. Die vermittelten Werte sollen den Kindern Orientierung für alle Erfahrungsbereiche geben.
1.2. Werte
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Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstständigkeit |
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Offenheit für Neues und Anderes, Vorurteilsfreiheit gegenüber anderen Menschen |
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Kooperationsfähigkeit |
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Gegenseitiger Respekt - Anerkennen von Stärken und Annehmen von Schwächen |
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Streitkultur - Fähigkeit zum Ausgleich von Interessen |
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Mitmenschlichkeit - Hilfsbereitschaft – Rücksichtnahme |
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Gerechtigkeit |
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Wohlwollen und Wertschätzung von anderen Personen |
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Kreativität im musischen, handwerklichen und sprachlichen Bereich |
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Spontaneität – Ideenreichtum |
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Lebensfreude |
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Leistungsbereitschaft |
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Zielorientierung – Ordnung |
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Disziplin |
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Verlässlichkeit |
2. Die Christliche Schulgemeinschaft
Das Leben und Lernen in der Schule verstehen wir als ein Stück geschenktes Leben, in dem im Miteinander Neues entdeckt, erfahren und wachsen kann. Die Beachtung der Freiheit und Würde des Menschen ist Weg und Ziel für das Zusammenleben von Schülern, Lehrkräften und Eltern.
Im Schulleben und im Unterricht werden die Gemeinsamkeiten und die Vielfalt der eigenen familiären Traditionen und religiösen Ausprägungen zeit- und kindgemäß erfahrbar.
Die Familien vertrauen ihre Kinder der evangelischen Schule in dem Wissen an, dass sie hier, so wie sie sind, positiv angenommen und in ihrer Persönlichkeit gefördert werden. Im Bewusstsein dessen bringen sich insbesondere die Schulleitung und Lehrkräfte ein, eine Form des Zusammenlebens in der Schule zu entwickeln, die getragen ist von Fürsorge, Zuwendung und gegenseitiger Achtung.
In einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels, die immer stärker von Mobilität, Flexibilität und Effektivität geprägt wird, kann eine evangelische Schule und die in ihr gelebten Wertevorstellungen und ethischen Normen für die Kinder eine grundlegende Orientierung und sinnhafte Lebensperspektive bilden. Wir streben in unserer Schule eine Atmosphäre an, in der sich eine solidarisch denkende, fühlende und handelnde Gemeinschaft entwickelt. Innerhalb dieser Gemeinschaft schaffen wir die Vorraussetzungen, damit das Lernen an unserer Schule Freude macht und Früchte trägt.
Im Folgenden orientieren wir uns dabei an den Rahmenplänen des Landes Sachsen-Anhalt. Die Lern- und Erfahrungsbereiche sind nicht losgelöst voneinander zu betrachten, da sie einander durchdringen und bedingen.
3. Lern- und Erfahrungsbereiche
Es gehört zur Freiheit und Verantwortung der Lehrkräfte, je nach Situation, Entwicklungsstand und dem Förderbedürfnis der einzelnen Kinder bzw. des Klassenverbandes, das Spannungsverhältnis von Offenheit, Spontaneität und Strukturiertheit des Lernens zu formen.
3.1. Deutsch
Im Deutschunterricht lernen sie:
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zu lesen und zu schreiben sowie Lesen und Schreiben zu nutzen |
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sich situationsangemessen und adressatengerecht zu verständigen |
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die kreativen Möglichkeiten von Sprache zu gebrauchen |
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Sprache und Sprachgebrauch zu reflektieren |
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Sprache in ihrer kulturellen, interkulturellen und ästhetischen Funktion zu verstehen |
3.1.1. Sprache
Deutsche Sprache wird sich an unserer Schule an eine integrative Konzeption anlehnen. Der Unterricht schließt an die individuell vorhandene sprachliche Handlungsfähigkeit der Kinder an, entwickelt diese weiter und stärkt die Kinder in ihrem Ausdrucksvermögen, in ihren kommunikativen Fähigkeiten und in ihrer Urteilskraft.
Emotionale, soziale und kognitive Zusammenhänge werden über Sprache mündlich und schriftlich erschlossen. Dem Verstehen von Texten messen wir besondere Bedeutung bei. Kinder verwenden und nutzen ihre sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in Situationen, in denen es sinnvoll ist, miteinander zu sprechen, einander zuzuhören, zu schreiben, zu lesen, über Sprachverwendung nachzudenken. Die Kinder entwickeln Interesse und Freude daran, sich durch Sprache (Welt)-Wissen anzueignen.
Es ist uns wichtig, den Kindern auch im Bereich Sprache individuell gerecht zu werden und ihnen eine differenzierte Unterstützung zu geben.
3.1.2. Lesen und Schreiben
Die Kinder werden vielfältige schulische Erfahrungen im Umgang mit Sprache und Schrift haben. Sie erschließen sich durch Lesen neue Inhalte und Zusammenhänge. Im Alltag wird fast ausschließlich still gelesen.
Der Schwerpunkt liegt deshalb bei der Beherrschung des stillen Lesens. Wichtig sind dabei die Sinnentnahme aus den Texten und die Förderung der Lesefreude.
(vgl. J. Reichen „Hanna hat Kino im Kopf“, S.196)
3.1.3. Rechtschreibung/Grammatik
Die Kinder können von Anfang an schreiben, was sie interessiert. Die Wörter werden lautgetreu geschrieben. „Fehler“ sind dabei individuelle Konstruktionen der Kinder, die nicht als Defizite missverstanden werden dürfen, sondern notwendige Zwischenschritte auf dem Weg zum orthographisch richtigen Schreiben sind. Sie geben Auskunft über den jeweiligen Entwicklungsstand und zeigen, wo das Kind noch Unterstützung oder weiterführende Hinweise benötigt. Die Kinder werden entsprechend ihres Leistungsniveaus Schritt für Schritt mit den Regeln der Rechtschreibung und mit der Sicherung eines Grundwortschatzes vertraut gemacht.
Die Wortartenerkennung wird ein wichtiger Baustein für das Verstehen von grammatischen Zusammenhängen sein. Wir bieten jedem Kind ausreichend Möglichkeiten zum Üben, und Hilfe bei individuellen Rechtschreibschwierigkeiten. Um anschaulich Sprache zu entdecken, werden wir unterstützend Materialien aus verschiedenen reformpädagogischen Ansätzen nutzen.
3.2. Mathematik
Auch in Mathematik sind die Lernvoraussetzungen der Kinder außerordentlich verschieden. Durch differenzierte und vielfältige Angebote wollen wir diesen Voraussetzungen gerecht werden. Die Kinder erlernen grundlegende Rechenstrategien und Rechenverfahren, die sie im Fachunterricht, in der Projektarbeit, der Freiarbeit, bei der Arbeit mit dem Arbeitsplan und in den Arbeitsgemeinschaften anwenden und üben. Um das Abstrahieren zu erleichtern, können sie im konkret- anschaulichen Bereich mit Hilfe des Materials Zusammenhänge erkennen, die dann auf formale Aufgaben übertragen werden können.
Im Weiteren wollen wir in der evangelischen Grundschule Gardelegen das Erlernen von Mathematik auf eigenen Wegen und selbständige Entdeckungen ermöglichen. Die Kinder lernen, Sachverhalte mit mathematischem Hintergrund mathematisch zu beschreiben. In diesen werden Beziehungen entdeckt und begründet. Über Lösungswege und Problemen bei diesen tauschen sich die Kinder aus. Sie werden dazu ermutigt, ihre Wege und Ergebnisse mündlich und schriftlich zu reflektieren und evtl. zu optimieren. So probieren und erlernen die Kinder selbständig Strategien zur Bewältigung von Umweltsituationen.
Durch reformpädagogische Materialien werden auch hier die Kinder besonders angeregt, sich mit mathematischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, weshalb wir diese in ihrer Lernumgebung einsetzen wollen.
3.3. Sachunterricht
Im Lern- und Erfahrungsbereich Sachkunde beschäftigen sich die Kinder mit sozialen, biologischen, geographischen, historischen, physikalischen und ökologischen Themen. Im Zentrum dieses Lernbereiches steht die Konfrontation des lernenden Kindes mit seiner ihn umgebenden Welt. Das Kind wird ermutigt, eigene Fragen zu formulieren und durch forschendes Lernen Antworten selbständig zu finden.
Der Projektunterricht bietet sich hier als Organisationsform des Lernens besonders an. Themen des Sachunterrichts werden hier gemeinsam mit allen anderen Lern- und Erfahrungsbereichen der Kinder fächerübergreifend behandelt und geben den Lernenden die Möglichkeit, thematisch miteinander zu kommunizieren.
Nach Möglichkeit werden außerschulische Experten (Handwerker, Künstler, Wissenschaftler etc.) einbezogen oder kleinere Exkursionen durchgeführt. Den Kindern bei der Entdeckung der Welt zu helfen, heißt auch für die Erwachsenen die Balance zu halten zwischen Anregungen geben und Gewähren lassen, zwischen selbst Herausfinden lassen und dem Aufzeigen von Lösungswegen.
Prozesse wie Fühlen, Schmecken, Tasten, Riechen, bewusstes Wahrnehmen, aufmerksames Zuhören und Beobachten, aber auch Staunen und Kontemplation verstärken den Lerneffekt.
3.4. Musik
Die Kinder erleben an unserer Schule, dass Musik nicht nur auf den Musikunterricht beschränkt ist, sondern sie erfahren, dass gemeinsames Musizieren den Schulalltag noch lebendiger gestalten kann. Sie machen die Erfahrung, dass Musik verbindet und Möglichkeiten der Äußerung von Gefühlen gibt. Musik begleitet die Kinder in den vielfältigsten Formen z.B. im Morgenkreis, im Rahmen eines Projektes, im Fachunterricht, bei Feiern, religiösen Festen oder beim Musiktheater.
Die Freude am Erzeugen von Geräuschen und Klängen, am Singen, Musizieren, Hören und Bewegen erleben Kinder bereits von klein auf. Wir wollen diese Freude aufnehmen, erhalten und weiterführen auch durch Singen, Spielen, Tanzen, Musikhören, Theater. In diesem Sinne kann der Begriff „musisch“ als Bildungsschwerpunkt nochmals die Ganzheitlichkeit der geplanten Angebote, die Berücksichtigung der kindlichen emotionalen Grundbedürfnisse sowie die Möglichkeit des individuellen Verweilens betonen. Er impliziert auch die Forderung unserer Leitlinien, den Kindern eine anregende Lernatmosphäre und neue Erfahrungsräume bereitzustellen sowie ihrem Bedürfnis nach Lob, Anerkennung und Verantwortung entgegenzukommen.
Wir planen eine enge Kooperation mit der angrenzenden Musikschule und haben uns bereits für das MäBi (musisch- ästhetische Bildung) beworben. Das MäBi Projekt ist vom Land Sachsen-Anhalt gefördert, es steht in Trägerschaft des Landesverbandes der Musikschulen Sachsen-Anhalt e. V.. Die Kernziele von MäBi Schule bestehen zum Einen darin allen Schülern unabhängig ihrer sozialen Herkunft eine kostenfreie musikbezogene Bildung zusätzlich zum allgemein bildenden Musikunterricht, anbieten zu können, wodurch Chancengleichheit im Zugang zu musisch-ästhetischer Bildung für alle gewährleistet werden kann und zum Anderen fördert MäBi durch die praktische Auseinandersetzung mit Musik den Erwerb von wichtigen Kernkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen.
3.5. Gestalten, Handwerk, Kunst
Gestalten, Handwerk und Kunst sind in die Freiarbeit und in die Projektarbeit integriert. In der Kreativwerkstatt suchen sich die Kinder selbstständig unter den verschiedenen Materialien und Werkzeugen ihre eigene Aufgabe. Dabei werden sie von einem Lehrer oder einer Lehrerin unterstützt. Wechselnde Angebote dienen als Inspiration und regen zu vielfältigen Darstellungsformen an. Beim kreativen Arbeiten entdecken die Kinder den Ausdruckscharakter verschiedener Techniken und können mit allen Sinnen künstlerisches Gestalten wahrnehmen. Solche Techniken sind z.B. Zeichnen, Malen, Drucken, plastisches Gestalten. In der Kreativwerkstatt lernen die Kinder Grundlagen im Umgang mit Werkzeugen und üben technisches Gestalten. Auf diese Weise gelingt es den Kindern, die Vielfalt bildnerischer Mittel aus eigener Erfahrung kennen zu lernen und an ausgewählten Beispielen aus Kunst und Kulturgeschichte zu entdecken. Kreatives Gestalten trägt dazu bei, ihre Fantasie und Gestaltungskraft anzuregen und zu fördern. Eigentätigkeit und Erleben von Kunst in unterschiedlichen Ausdrucksformen, Produktion und Reflexion stehen in einem ausgewogenen Verhältnis.
3.6. Religion
Die Entwicklung und Entfaltung eines evangelischen Schullebens ist von dem Gedanken getragen, dass die Eltern oder Erziehungsberechtigten sich mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen aktiv am Schulleben beteiligen und in Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern das pädagogische Konzept der Schule mittragen, mit gestalten und weiter ausformen.
Die Leitvorstellung vom Leben und Lernen in einer christlich geprägten Gemeinschaft berührt in der schulpraktischen Umsetzung alle grundsätzlichen Bereiche des Schullebens. In gemeinsam begangenen Festen, der morgendlichen Zeit zur Besinnung und in den regelmäßigen Schulgottesdiensten kommt die christliche Prägung des Schulalltages zum Ausdruck. Die Frage nach dem menschlichen Miteinander steht im Vordergrund.
Die Schule steht grundsätzlich jedem Kind offen, unabhängig sozialer, religiöser oder weltanschaulicher Herkunft und Prägung.
3.7. Englisch
Ein Ziel des früh beginnenden Englischunterrichtes ist, die Freude und das Interesse an dieser Sprache zu wecken, die eigene Muttersprache aus einer anderen Perspektive zu sehen, und den Boden für die Lust und die Fähigkeit, sich mit anderen Kulturen und Menschen aus anderen Ländern auseinandersetzen, zu bereiten.
An der evangelischen Grundschule Gardelegen lernen die Kinder ab der 1. Klasse Englisch. Wichtig ist das Vertraut werden mit einfachen Sprachmustern, die ihnen eine altersgemäße mündliche englische Kommunikation ermöglicht. Die Kinder werden befähigt zum bewussten Hörverständnis und gleichzeitig zur aktiven mündlichen Nutzung der englischen Sprache. Durch spielerische Elemente, Gedichte, Lieder und Rollenspiele im Unterricht, bei denen es nicht nur um das Vermitteln von Vokabeln geht, werden Laute, Wörter und Intonationsmuster in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht. Je nach Entwicklungsstand wird das Kind langsam in das Lesen, das Schreiben und die grammatikalischen Strukturen der englischen Sprache eingeführt. Das selbständige Arbeiten mit Hilfsmitteln, wie Wörterbüchern, der Lautschrift und Verzeichnissen von Vokabeln ist ebenfalls Teil des Englischunterrichts.
3.8. Sport
Der Sportunterricht an unserer Schule soll Freude vermitteln und dazu verhelfen, Körper und Geist in einen ausgewogenen Einklang zu bringen. Nicht jedem Kind ist Bewegungsgeschicklichkeit mitgegeben. Wir wollen ihre Ängste und Bedürfnisse erfassen, erfahren und in gemeinsamer Bewegung positiv bereichern. Neben Freude und Ausgelassenheit im Sport sollen die Kinder aber auch Regeln in Mannschaftsspielen lernen und deren Einhaltung beachten. Wir wollen dazu anhalten, sich gegenseitig zu ermutigen, schwächere Kinder anzuspornen, sich miteinander zu messen und dabei erfahren, dass Fairness und Teamgeist eine wichtige Voraussetzung im Sport sind und durch den Sport erlernbar werden. Mit der Stadt Gardelegen besteht eine schriftliche Vereinbarung zur Nutzung städtischer Sportstätten.
4. Merkmale des didaktisch-methodischen Handelns
der Evangelischen Grundschule Gardelegen
Die evangelische Schule beabsichtigt eine Lernkultur zu schaffen, in der elementare Aneignungsformen wie Spiel, Erkundungen, Versuche und Selbsterfahrungen und systematische Lernformen eine Rolle spielen.
Diese bedürfen einer behutsamen Ausbalancierung, um einerseits die Lernfreude der Kinder zu unterstützen, andererseits ihnen den Unterricht als ein sinnhaftes und zielstrebiges Tun deutlich zu machen.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflussen die Aufnahmefähigkeit, die Lernbereitschaft und die Initiative der Kinder. Sie erfahren, dass soziale Werte wie Achtung, Liebe, Toleranz und Respekt entspannte soziale Beziehungen fördern. An unserer Schule messen wir dem sozialen Leben und Lernen besondere Beachtung bei.
4.1. Flexible Schuleingangsphase
Der Schuleintritt ist ein sehr bedeutsamer Einschnitt im Leben unserer Kinder, zu dessen Zeitpunkt viele Kompetenzen von ihnen erwartet werden. Den Kindern fällt dieser Übergang unterschiedlich leicht, weshalb sie in der flexiblen Schuleingangsphase ein bis drei Jahre Zeit haben, den Übertritt in die Jahrgangsstufe drei zu schaffen. Sie sind keine Erst- oder Zweitklässler, sondern sie befinden sich im ersten, zweiten oder dritten Schulbesuchsjahr.
In Anlehnung an das Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt werden wir uns konzeptionell, schulorganisatorisch und inhaltlich mit der Ausgestaltung des flexiblen Schuleingangs auseinander setzen.
Der Unterricht wird an unserer Schule:
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eher offen, als lehrerzentriert |
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eher bedürfnisorientiert, als formal |
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eher in altersheterogen, statt homogen Lerngruppen umgesetzt werden |
Dadurch versuchen wir den unterschiedlichen Lernausgangslagen im Entwicklungsstand der Lernanfänger besser gerecht zu werden.
Die Schuljahrgänge 1 und 2 werden eine organisatorische und zirkuläre Einheit bilden, was auch im Raumkonzept Berücksichtigung findet. Offene Unterrichtsformen (Freiarbeit, Projektarbeit, Wochenpläne) bieten dabei breite Vielfalt von Lerntätigkeiten an unserer Grundschule.
Unsere Lehrkräfte werden befähigt sein, den Unterricht binnendifferenziert als Lernbegleiter zu gestalten, um jedem Schüler zu entsprechen. Um diesen hohen Qualitätsanforderungen in der Schuleingangsphase stetig gerecht zu werden, sind Fortbildungen der Lehrenden notwendig. Teamarbeit wird Grundlage ihrer Arbeit sein.
An unserer Schule schafft größtmögliche Transparenz und Dokumentation des Lernstandes der Kinder eine Basis, in der die Eltern als Partner durch schriftlich fixierte Elternvereinbarungen, an den Lernerfolgen ihrer Kinder teilhaben werden.
Die Schuleingangsphase und der darauf abgestimmte Unterricht haben für die Kinder sowohl soziale als auch fachliche Vorteile.
Durch die Zugehörigkeit zu altersheterogenen Lerngruppen, die sich mehrfach unterschiedlich aufgliedern, kann das missliche Erlebnis des Zurückbleibens bei leistungsschwächeren Kindern überwunden werden, da ein Teil der Mitschüler stets beibehalten wird. Von den „Großen“ zu lernen birgt zudem reichlich Motivation und es fällt leichter, Regeln und Rituale anzunehmen. Ältere Schüler sind Vorbild und Helfer, soziales Lernen ist Schulalltag und Konkurrenz-Verhalten weniger vordergründig.
Durch das voneinander Lernen, wird wiederholt, geübt, angewandt, gefestigt und es gibt immer mehrere Ansprechpartner mit unterschiedlicher Lern- und Schulerfahrung. Jedes Kind kann in seinem Tempo lernen und Über- oder Unterforderung können so nicht zu Lernfrustration führen.
4.2. Lehren und Lernen mit allen Sinnen
Unsere evangelische Schule orientiert sich an der Ganzheitlichkeit des Menschen. Aus diesem Grund streben wir eine Zusammenführung von Sachwissen und eigenen Erfahrungen, von Befähigung und Orientierung, ästhetischer Empfindung, Inspiration und Phantasie und dem Erlernen des Umgangs mit technischen und multimedialen Mitteln an.
Die Unterrichtsgegenstände sollen nicht nur vom Verstand her behandelt werden. Vielmehr will unsere Schule als Lebens- und Erfahrungsraum und im Sinne eines umfassenden Bildungsprozesses auch praktisches Handeln, Emotionalität, Körperlichkeit, Phantasie und Spiritualität zulassen. Durch methodische Vielfalt wollen wir der kognitiven Vereinseitigung des Unterrichts entgegensteuern.
Die Schülerinnen und Schüler, die als ganzheitliche Persönlichkeiten begriffen werden, sollen insbesondere durch einen handlungsorientierten Arbeitsansatz ihre Begabungen, Fähigkeiten und Interessen im Unterricht und Schulleben entdecken, entfalten und entwickeln. Dabei werden wir auf das Lernen durch Erfahrungen in der direkten Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Kinder besonderen Wert legen.
So soll erfahrbar werden, dass das schulische Lernen etwas mit dem Leben der jeweiligen Schüler zu tun hat. Ganzheitliches Lehren und Lernen bezieht sich dabei nicht nur auf die Möglichkeit des Unterrichtsgeschehens selbst, sondern auch auf außerschulische Lernorte (Community education).
Durch das Lernen mit „Kopf, Herz und Händen“ (Pestalozzi) in vielfältigen Handlungsformen, wie beispielsweise dem Experimentieren, Erkunden bis Bauen, Gestalten und Sammeln, will die Schule den sozialen Aspekt des Lernprozesses hervorheben und zu einem frühen Zeitpunkt Toleranz, Kooperationsbereitschaft und Konfliktfähigkeit der Kinder fördern.
4.3. Reformpädagogische Elemente
und offene Unterrichtsformen
Das pädagogische Selbstverständnis der Schule besteht grundsätzlich darin, dass die Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler im Schulleben wie auch im Unterricht als aktive Persönlichkeiten im Lernprozess nachhaltig zu fördern. Hieraus folgt das didaktisch-methodische Prinzip des Lernens mit allen Sinnen, das in unterschiedlichen Lernformen mündet (handlungs- und projektorientiertes, praktisches, fächerübergreifendes und sinnorientiertes Lernen).
In der evangelischen Schule sollen Selbsttätigkeit und Selbständigkeit der Kinder im Rahmen zirkulärer Vorgaben durch den Unterricht nach einem Tages- oder Wochenplan unterstützt und gefördert werden, in dem sie an der Auswahl von Lerngegenständen und an der Ausgestaltung des Unterrichts in einem didaktisch-methodisch verantwortbarem Umfang beteiligt werden.
Im Rahmen der staatlichen Vorgaben soll der Wochenplan verbindliche (Pflichtaufgaben) und offene Lernangebote enthalten, um insbesondere eine auf das Naturell der Kinder abgestimmte, begabungsgemäße Förderung zu ermöglichen.
Hinsichtlich des aktiven Lernprozesses und einem veränderten Umgang der Lehrenden mit den Lernenden sollen neben der Arbeit nach dem Wochenplan darüber hinaus folgende Punkte den Eigencharakter der Schule bestimmen:
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Lernformen der äußeren und inneren Differenzierung der Arbeit (Gruppen- oder Paararbeit bei speziellen Themen) |
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die Freiarbeit als zusätzliche Lernphase zur individuellen Entfaltung der Schülerpersönlichkeit |
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fachübergreifendes Arbeiten an Themen, um ein ganzheitliches Arbeiten zu fördern und um den Kindern mehr Zeit zum vertiefenden Lernen zu geben |
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Gestalten von Festen und Feiern im christlichen Jahreskreis |
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kindgemäße Gestaltung des Klassenraumes als Arbeits- und Lebensraum der Kinder |
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Morgen- und Abschlusskreis als Form eines intensiven Gedankenaustausches und Forum für das freie Unterrichtsgespräch, in welchem unter anderem elementare Gesprächsregeln erlernt und umgesetzt werden sollen |
Die behutsame und schrittweise Umsetzung von Formen des offenen Unterrichts, seine Planung und Durchführung bedeuten also nicht, die Kinder machen zu lassen, was sie wollen und sie mit sich allein zu lassen, sondern zu ermöglichen, dass sie selber Fragen finden, ihre Fragen stellen und lernen, diese zu beantworten. Je mehr dies von den Lehrkräften gefördert und gefordert wird, umso mehr und regelmäßiger werden sich Lernfreude und Lernerfolge bei den Kindern einstellen.
4.4. Praktisches Lernen
Im Rahmen des handlungsorientierten Unterrichts nimmt das praktische Lernen eine zentrale Rolle ein. Dieses reformpädagogische Element stärkt den Lebensbezug und fördert den Lernfortschritt der Kinder durch Erfahrung und Eigentätigkeit. Mit dem praktischen Lernen ist eine Stärkung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler verbunden. Darüber hinaus wird die Verständigungsbereitschaft, Kooperation und Mitverantwortung in Schule und Gesellschaft entwickelt.
Für uns bedeutet dies , das Wert- und Sinnfragen in verschiedenen Fächern unter bestimmten Problemstellungen zusammengeführt (Fächer übergreifender Unterricht und Projektunterricht) und die Kinder zu mehrperspektivischem Sehen und einer vielfältigen Wahrnehmung der Wirklichkeit sowie zu einem empirischen Lernen und Denken in Zusammenhängen ermuntert und angeleitet werden.
Im Schulalltag nehmen sich die Schülerinnen und Schüler als angenommen und wertgeschätzt wahr und entwickeln aus diesem Erleben ihre eigene Sozialkompetenz.
4.5. Institutionelle Öffnung
Das praktische Lernen umzusetzen, bedeutet in unserer Schule, die Klassenzimmer und die Schule für das Leben zu öffnen.
Dies geschieht in zweifacher Hinsicht. Zum einen werden andere Lernorte aufgesucht, zum anderen sollen Impulse von Außen aufgenommen werden.
Die Integration außerschulischer Lernorte ermöglicht lebensnahes Lernen und gestaltet schulisches Lernen lebendig und abwechslungsreich. Unterrichtsgänge oder Exkursionen zu außerschulischen Erfahrungsorten sollen im Unterricht vor- und nachbereitet oder in projektorientierten Lernprozessen eingegliedert werden. Entsprechendes gilt, wenn Eltern oder Außenstehende in den Unterricht eingeladen werden, um mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen den Unterricht zu bereichern.
In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass eine Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld der Schule angestrebt wird. Die Schule ist unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten bestrebt, mit kommunalen und sozialen Einrichtungen, anderen Bildungseinrichtungen sowie christlichen Gemeinschaften zu kooperieren.
4.6. Interkulturelles und interreligiöses Lernen
Für unsere evangelische Schule ist es ein wesentliches Anliegen, den Umgang mit Fremden, Anders- und Nichtgläubigen zu verwirklichen und dabei den Dialog zu fördern.
Interkulturelles und interreligiöses Lernen vollzieht sich in erster Linie im alltäglichen Miteinander der Kinder und soll durch Respekt und Akzeptanz, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie durch solidarisches Handeln bestimmt sein.
4.7. Versetzungsregelungen
| 1. | Schülerinnen und Schüler besuchen in der Regel zwei Jahre die Schuleingangsphase. Am Ende des zweiten Jahres findet eine Versetzungsentscheidung statt. |
| 2. | Schülerinnen und Schüler können nach einem Schulbesuchsjahr auf Antrag der Erziehungsberechtigten aus der Schuleingangsphase in den 3. Schuljahrgang wechseln. Die Grundschule bietet den Erziehungsberechtigten eine Beratung an. Über den Antrag und die Festlegung geeigneter Fördermaßnahmen entscheidet die Klassenkonferenz auf der Grundlage eines Berichts zur Leistungsentwicklung und zum Sozialverhalten. Eine Versetzungsentscheidung erfolgt nicht. |
| 3. | Schülerinnen und Schüler können jeweils bis zum Beginn des zweiten Halbjahres aus dem 1. Schuljahrgang in den 2. Schuljahrgang oder aus dem 2. Schuljahrgang in den 3.Schuljahrgang wechseln. |
| 4. | Die Klassenkonferenz kann in besonders begründeten Fällen festlegen, dass Schülerinnen und Schüler drei Schulbesuchsjahre in der Schuleingangsphase verbleiben, um Defizite in der Lernentwicklung oder im Sozialverhalten zu verringern und die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen im 3. Schuljahrgang zu verbessern. Vor der Entscheidung sind die Erziehungsberechtigten umfassend zu beraten und über erforderliche Fördermaßnahmen zu informieren. Die Entscheidungen über einen längeren Verbleib in der Schuleingangsphase trifft die Klassenkonferenz im zweiten Halbjahr des 2. Schuljahrganges. Im ersten Halbjahr des 2. Schuljahrganges kann diese Entscheidung mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten getroffen werden. Mit der Entscheidung erfolgt in der Regel er unmittelbare Rücktritt in den 1. Schuljahrgang. |
| 5. | Sind von der Entscheidung nach Absatz 4 Schülerinnen und Schüler betroffen, die nach einer Zurückstellung in die Grundschule aufgenommen wurden, ist durch die Klassenkonferenz auch unter Berücksichtigung des Lebensalters der Schülerinnen und Schüler sorgfältig abzuwägen, ob der längere Verbleib in der Schuleingangsphase mit oder ohne Einleitung eines sonderpädagogischen Feststellungsverfahrens Erfolg versprechend ist. |
| 6. | Verbleiben Schülerinnen und Schüler drei Schulbesuchsjahre in der Schuleingangsphase, wird dies nicht als Wiederholung eines Schuljahrganges angerechnet. Schülerinnen und Schüler, die nach drei Schulbesuchsjahren die Ziele der Schuleingangsphase erfüllen, werden durch eine Versetzungsentscheidung in den 3.Schuljahrgang versetzt. |
| 7. | Schülerinnen und Schüler, die nach drei Schulbesuchsjahren nicht die Voraussetzungen für eine Versetzung in den 3. Schuljahrgang erfüllen, werden durch Beschluss der Klassenkonferenz in diesen Schuljahrgang überwiesen. Bestandteile des Beschlusses sind die festgelegten individuellen Fördermaßnahmen und eine Aussage zur Notwendigkeit eines sonderpädagogischen Feststellungsverfahrens. |
Quelle: http://www.mk-intern.bildung-lsa.de/Bildung/ve-versetzungsverordnung_aenderung_2.pdf |
4.8. Organisationsformen des Lernens
Kinder lernen auf unterschiedliche Art und Weise. Deshalb bieten wir an der Evangelischen Grundschule Gardelegen entsprechend vielfältige Organisationsformen des Lernens an. Mit diesen Formen orientieren wir uns daran, dass Kinder unterschiedlich wahrnehmen und Informationen verarbeiten. Sie lernen das Lernen, um in der Lage zu sein, sich selbständig Wissen anzueignen und Zusammenhänge zu erkennen. Dabei kommt dem aktiven Handeln große Bedeutung zu, um es den Kindern zu erleichtern, Sachverhalte selbständig zu „begreifen“. Je nach Entwicklungsstand der Kinder und in Abhängigkeit vom jeweiligen Lerngegenstand wird das Lernen an unserer Schule im Fachunterricht, Projekten, in der Freiarbeit, dem Morgenkreis, mit Hilfe von Wochenplänen und zusätzlichen Arbeitsgemeinschaften ermöglicht. Die im Folgenden beschriebenen Organisationsformen des Lernens betrachten wir als miteinander verknüpft.
4.8.1. Fachunterricht
In unserer freien Schule wird der Fachunterricht verbindlich sein. Zusätzlich werden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften fakultativ nach dem Unterricht Freizeitkurse angeboten. Die Fachunterrichtskurse Deutsch, Mathematik, Englisch, Musik, Religion, Sachunterricht und Sport finden überwiegend in jahrgangsreinen Kursgruppen statt.
4.8.2. Projektunterricht
Projektunterricht bedeutet, dass die Kinder sich innerhalb von 2- 4 Wochen mit einem Thema beschäftigen. Es werden z.B. Themen des Sachunterrichts gemeinsam mit anderen Lern- und Erfahrungsbereichen der Kinder fächerübergreifend behandelt. Das Projekt gibt den Kindern die Möglichkeit, über ein gemeinsames Lernthema miteinander zu kommunizieren. Sie eignen sich in der Projektarbeit grundlegende Kenntnisse und elementare Arbeitstechniken an. Die Themen orientieren sich zum einen am Rahmenplan des Landes Sachsen-Anhalt bzw. sind Themen, welche die Kinder interessieren. Themen wie „Musiktheater“, „Technik“, „Wir entdecken Künstler“, „Lyrik“, „Rund ums Brot“, „Garten“, „Das Weltall“, „Ferne Länder“, „Europa“ können hier thematisiert werden. Die Projekte werden in Mappen, aber auch über verschiedene Aufträge bearbeitet. Die Lehrenden stellen die Aufträge und Aufgaben für die Projekte so zusammen, dass die jeweilige Jahrgangsstufe und das Leistungsvermögen des einzelnen Kindes berücksichtigt sind.
Projektunterricht:
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fördert Selbständigkeit und Selbstvertrauen der Kinder, weil sie selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge sie Aufgaben bearbeiten |
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fördert die Sachmotivation, weil die Kinder ihren eigenen Interessen nachgehen können, und begünstigt entdeckendes Lernen |
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fördert vernetztes Denken |
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erlaubt Lernen im eigenen Tempo |
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verringert Über- und Unterforderung |
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hilft den Kindern, das Lernen zu lernen |
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intensiviert die soziale Interaktion und ermöglicht, dass Kinder von ihren Mitschülern und Mitschülerinnen lernen bzw. als Lehrende aktiv sind, wenn sie eine Aufgabe erklären |
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gibt der Lehrerin Zeit für individuelle Förderung, sie kann sich intensiv mit einzelnen Kindern befassen und dort Hilfe geben, wo sie im Moment von den Kindern benötigt wird |
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erlaubt eine gute Ausnutzung von Unterrichtszeit und Arbeitsmaterial Die Bearbeitung eines Projektes erfolgt in der dafür im Stundenplan vorgesehenen Projektzeit. Die Kinder erhalten eine persönliche Auswertung durch die Lehrenden. Den Abschluss eines Projektes kann z.B. ein Fest oder eine Ausstellung bilden. Die Eltern der Kinder werden eingeladen und die Kinder bereiten die Präsentation ihrer Ergebnisse in Projekttagen vor |
4.8.3. Freiarbeit
Die Freiarbeit wird als jahrgangsheterogener Unterricht durchgeführt, der einen wichtigen Platz an unserer Schule einnimmt. In kleinen Lerngruppen arbeiten Kinder unterschiedlichen Alters konzentriert miteinander zusammen.
Den Lehrenden kommt in der pädagogischen Gestaltung der vorbereiteten Umgebung eine wichtige Aufgabe zu. Er ist verantwortlich, den Kindern eine vorstrukturierte Umgebung zu bieten. Dabei wird Material verschiedener reformpädagogischer Richtungen genutzt. Die Struktur und Anschaulichkeit der Materialien sowie die Möglichkeit der Selbstkontrolle, lässt die Kinder selbstständig in Zusammenhänge der Lerninhalte eindringen. Der Lehrer nimmt sich bewusst zurück, ist Beobachter, greift aber ein, wenn es erforderlich ist. Die Kinder werden ermutigt, Lernschwierigkeiten auszugleichen und besondere Lernfortschritte zu erzielen. Die Lehrenden helfen den Kindern bei der Wahl und Nutzung von Materialien. Für die Freiarbeit gelten klare Regeln, die Ordnung, Lautstärke, Disziplin, die Arbeitsweise und das Miteinander betreffen.
Das was die Kinder in jahrgangshomogenen Lerngruppen an neuem Stoff erlernt haben, wird hier in dem Tempo, welches die Kinder jeweils benötigen, angewandt, wiederholt, vertieft. Besonders fördernd wirkt sich auch die Unterstützung untereinander aus, die Kinder lernen miteinander aber auch voneinander, sie kümmern sich umeinander, was das evangelische Profil unserer Schule unterstützt.
Bei der Durchführung der flexiblen Schuleingangsphase wirkt sich die Freiarbeit sehr positiv aus, denn jedes Kind erhält so die Zeit, die es zum Lernen braucht, ohne die vertraute jahrgangshomogenen Lerngruppe zu wechseln. Kinder, denen das Lernen leichter fällt, erhalten zusätzliche Aufgaben oder können anderen helfen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, schon vorzeitig in den dritten Schuljahrgang zu wechseln. Kinder mit Lernschwierigkeiten haben je nach Bedarf mehr Zeit, den Lehrstoff zu erarbeiten. So ist eine sehr individuelle Förderung möglich, da nur das Unterrichtsfach wiederholt wird, in dem tatsächlicher Nachholbedarf besteht.
4.8.4. Wochenpläne
Wochenpläne werden individuell für die Kinder erstellt. Der Inhalt eines Arbeitsplanes setzt sich aus Aufgaben der Fächer Deutsch, Mathematik, Sprache oder einer Mischung dieser zusammen und dient der Einführung bzw. Festigung von Unterrichtsinhalten. Wochenpläne können in den Lerngruppen, aber auch während des Fachunterrichts in einem festgelegten Zeitraum bearbeitet werden. Dabei entscheiden die Kinder teilweise allein, wann welche Aufgabe erledigt wird. Das unterstützt planvolles Arbeiten.
4.8.5. Morgenkreis
Der Schultag beginnt für die Kinder immer mit einem täglichen Morgenkreis in ihren jahrgangshomogenen Lerngruppen. Es werden Themen besprochen, die für die Kinder wichtig sind: Sie können Erlebnisse oder Ereignisse aus ihrem persönlichen Umfeld einbringen und so die Mitschüler an Freude, Ärger oder Kummer teilhaben lassen und miteinander ins Gespräch kommen. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, über Ereignisse, die in der Welt geschehen sind und die sie beschäftigen, zu sprechen.
Weiterhin werden im Morgenkreis Regeln, die für das Zusammenleben in der Gruppe wichtig sind, besprochen und aufgestellt, Höhepunkte im Schulleben vorbereitet, Kinderbücher vorgestellt bzw. vorgelesen, das Geburtstagskind gefeiert, gemeinsam gesungen etc. Im Morgenkreis finden auch Themen der aktuellen Projekte ihren Platz. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Bei allen diesen Aktivitäten lernen die Kinder miteinander zu kommunizieren.
Immer zu Beginn einer Schulwoche und zum Ausklang findet der Morgenkreis gemeinsam mit allen Kindern unserer Schule statt.
4.8.6. Arbeitsgemeinschaften
Sind fakultativ und finden im Anschluss nach der Mittagspause bzw. nach der 3. Lernzeit statt. Die Vielfalt der Angebote ist abhängig von den personellen und finanziellen Möglichkeiten der Schule. Hat ein Kind sich nach einer „Schnupperphase“ für eine Arbeitsgemeinschaft entschieden, ist die Teilnahme bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt verbindlich.
Arbeitsgemeinschaften könnten sein:
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Schülerzeitung |
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Theater (evtl. Musiktheater) |
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Kleiner Hausmeister |
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Medienpädagogik |
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Picasso & Co |
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Meisterköche |
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Experimente |
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Matherätsel |
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Sport |
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Englisch |
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Musikalische Grundausbildung |
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Klavier/ Schlagzeug/ Gitarre |
4.9. Bewertung
Kinder sind wissbegierig, wollen neue Fähigkeiten erwerben und ausprobieren und sich vergleichen. Dafür sind die Schülerinnen und Schüler zu vielfältigen Anstrengungen und Leistungen bereit. Entsprechend vielfältig, differenziert und einfühlsam werden die Rückmeldungen der Lehrkräfte auf die Leistungen der Kinder sein.
Im Mittelpunkt stehen die Freude und der Stolz auf das Erreichte und der Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit. Bis zum erreichen des dritten Schuljahrgangs erfolgt die individuelle schriftliche Einschätzung gekoppelt mit Elterngesprächen. Anschließend wird die Bewertung durch Zensuren ausgedrückt. Die Kinder haben so die Möglichkeit, sich mit Bewertungskriterien vertraut zu machen, um sich selbst besser einschätzen zu können. Hilfreich ist ihnen dabei eine konkrete verbale Rückmeldung ihrer Fähigkeiten. Bei Schulwechsel wird bei Bedarf ein Zeugnis mit Noten ausgefertigt.
4.10. Tagesablauf
Die Kinder erhalten jeweils zu Beginn des Schuljahres ihren Stundenplan mit den für das Schuljahr geltenden Anfangs- und Endzeiten des Unterrichtes. Es besteht für alle Kinder die Möglichkeit eine Betreuung im Hort in Form eines Halbtags- oder Ganztagsplatzes, d.h. vor und/oder nach dem Unterricht, in Anspruch zu nehmen.
Zwischen den Kolleginnen des Hortes und der Grundschule gibt es eine enge Zusammenarbeit. Im Hort wird konzeptionell nach den gleichen pädagogischen Grundsätzen wie in der Grundschule gearbeitet.
Der nachfolgend aufgeführte Tagesablauf bezieht sich auf den Stundenplan des Schuljahres 2010/2011
| 08:00 Uhr | Beginn mit dem Morgenkreis in der jahrgangshomogenen Lerngruppe |
| 08:20 - 09:50 | 1. Lernzeit: Fachunterricht in jahrgangshomogenen Lerngruppen Deutsch, Mathematik, Sport, Englisch, Musik, Religion |
| 09:50 - 10:30 | Pause |
| 10:30 - 12:00 | 2. Lernzeit: Projekt- oder Freiarbeit oder Arbeitszeit entsprechend des Wochenplanes |
| 12:00 - 12:45 | Mittagspause |
| 12:45 - 13:30 | 3. Lernzeit: Fachunterricht in jahrgangshomogenen Lerngruppen |
| Fakultativ | Arbeitsgemeinschaften |
4.11. Stundentafel
Mögliche Stundentafel
| Fach | Klasse 1 | Klasse 2 | Klasse 3 | Klasse 4 |
| Deutsch | 7 | 7 | 7 | 7 |
| Mathematik | 5 | 5 | 6 | 6 |
| Ev. Religion | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Sachunterricht | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Musik | 1 | 1 | 2 | 2 |
| Gestalten | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Englisch | 1 | 2 | 2 | 2 |
| Sport | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Schulspezifische Unterrichtsangebote | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Pflichtstundenzahl | 24 | 25 | 27 | 27 |
Gardelegen im November 2009
Förderverein Evangelische Grundschule Gardelegen e. V.
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Phantasie
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein
(1879 - 1955)
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